Mitgliederversammlung 2016 - Förderverein Schießsportzentrum Suhl e.V.

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Mitgliederversammlung 2016

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Mitgliederversammlung des Förderverein Schießsportzentrum Suhl e.V. am 26.02.2016
Der Verein wächst und braucht dennoch Verstärkung
Auf der einen Seite wächst die Mitgliederzahl, auf der anderen steht das Nachwuchsproblem. Der Förderverein Schießsportzentrum zieht zu seiner Mitgliederversammlung Bilanz. Und die kann sich einmal mehr sehen lassen.
Von Heike Hüchtemann
Suhl - Dass der Förderverein Schießsportzentrum Suhl (SSZ) der Schützenverein in Thüringen mit den meisten Mitgliedern ist, konnte zur jüngsten Versammlung noch einmal dick unterstrichen werden. Die Mitgliederzahl ist von 270 im Jahr 2014 auf 303 angewachsen. Diesen doch eher ungewöhnlich großen Zuwachs begründet Vereinspräsident Rainer Jänicke mit dem Beitritt etlicher Schützen aus einem Meininger Verein, die nun hoffen, ihre sportlichen Ziele in Suhl verwirklichen zu können. Dennoch bleibt der Fakt, dass die Frauen (50) und auch die jüngeren Generationen (bis 26-Jährige: 39) vergleichsweise spärlich vertreten sind. „Diese Mitgliederentwicklung zeugt von Vertrauen zum Verein, aber auch von den guten Möglichkeiten, hier Schießsport betreiben zu können", so Vereinspräsident Rainer Jänicke.
Zwei Olympia-Kandidaten Von den guten Trainingsmöglichkeiten zeugt unter anderem, dass für den Bereich Luftpistole im vergangenen Jahr neue elektronische Anlagen installiert werden konnten. Und dass Dank der 4000 Euro, die aus Fördertöpfen des Landes flössen sowie der Eigenleistungen der Vereinsmitglieder, die mit etwa 10 000 Euro beziffert werden.
Auch wenn sich die sportliche Bilanz des vergangenen Jahres im Vergleich zu 2014 vergleichsweise bescheiden ausnehme, so seien die Leistungen dennoch aller Ehren wert. So wurde Katrin Wieslhuber Skeet-Europameisterin in Slowenien. Christiane Göhring (Trap) belegte beim Weltcup in Aserbaidschan Platz 8. Bei den Deutschen Meisterschaften gewann Nadine Messerschmidt (Skeet) Gold und Katrin Wieslhuber (Skeet) Silber. Zudem sind Christiane Göhring und Nadine Messerschmidt Potentielle Kandidatinnen für die Olympischen Spiele in diesem Jahr in Rio. Bei den Thüringer Landesmeisterschaften belegten die Sportler des Vereins 19 mal erste Plätze, 12 mal zweite und vier mal dritte Plätze. Verlass ist immer auch auf die Pistolenmannschaft mit Frank Haspel, Joachim Otto, Uwe Müller, Jana Hentschel, Dietmar Kramer, Kai Abraham, Carolin Ziert und Jonathan Mader, die in der Thüringen Liga 2015/2016 den ersten Platz belegte und damit auch gleichzeitig Landesmeister wurde. Erfreuliches ist auch von den jüngsten Sportlern in den Pistolendisziplinen zu berichten. „Dank der unermüdlichen Arbeit von Jürgen Randhage ist die Situation stabil geblieben. Insgesamt sieben Sportler trainieren in der Trainingsgruppe Sonja Leber und Justus Röhner qualifizierten sich mit der Luftpistole für die Deutschen Meisterschaften. Mit der Sportpistole qualifizierte sich Hans Göbner", bilanziert Rainer Jänicke.
Mohaupt geht und bleibt Zu der Bilanz gehört auch, dass Felix Raab (Skeet) Nachwuchssportler des Jahres 2015 im Deutschen Schützenbund wurde. Diese Auszeichnung - Felix Raab erhielt von der Firma Krieghoff ein Flinte im Wert von etwa 10 000 Euro - wird bundesweit nur einmal im Jahr vergeben. Während junge Sportler dabei sind, ihre Karrieren aufzubauen, wird künftig ein großer Name fehlen im Verein: Tino Mohaupt. Der gebürtige Suhler war 2000 Europameister mit dem Luftgewehr bei den Junioren. Ein Jahr später sicherte er sich bei den kontinentalen Meisterschaften in Spanien Silber. Höhepunkte der Karriere des 33-Jährigen waren die Teilnahmen an den Olympischen Spielen 2008 in Peking und 2012 in London. Beim Weltcup des Internationalen Schießsportverbandes ISSF 2007 in München stand er auf dem Siegen podest und gewann Gold. Auch wenn Tino Mohaupt jetzt in München lebt, wird er dem Förderverein Schießsportzentrum Suhl weiterhin die Treue halten.
Zu all den Bilanzen und Resümees gehört auch der Dank an all die Helfer und Kampfrichter, ohne die Wettkämpfe nicht ausgetragen werden könnten. Mit Bodo Gießke hat der Verein jetzt einen Kampfrichter in seinen Reihen, der einen Status erreicht hat, mit dem er als Jurymitglied zu großen internationalen Wettkämpfen eingesetzt werden kann.
In diesem Jahr liege die Konzentration im Nachwuchs- und Leistungssport weiterhin auf den Disziplinen Pistole und Flinte, gibt der Präsident einen Ausblick. Zudem gelte es unter anderem, Übungsleiter und Kampfrichter zu gewinnen. „Und wir werden weiterhin vor allem im Bereich der Nachwuchsförderung finanzielle Unterstützung leisten", so Jänicke.
 
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