Mitgliederversammlung 2017 - Förderverein Schießsportzentrum Suhl e.V.

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Mitgliederversammlung 2017

Verein > Vereinsleben
 
Starker Verein nimmt ehrgeizige Ziele ins Visier
 
 
Der Förderverein Schießsportzentrum Suhl (SSZ) dürfte zu den wenigen Vereinen gehören, die nicht mit Mitgliederschwund zu kämpfen haben. Am Freitagabend wurde Bilanz gezogen und ein neues Präsidium gewählt.
 
 
Von Heike Hüchtemann
 
Suhl - Mit nunmehr 305 Mitgliedern (2015 waren es 303) ist der Förderverein Schießsportzentrum (SSZ) weiterhin stärkster Schützenverein in Thüringen. Stark ist der Verein allerdings nicht nur in Sachen Mitgliederzahl, sondern auch hinsichtlich der sportlichen Erfolge. Wie Präsident Rainer Jänicke bemerkt, sei im vergangenen Jahr eine große Lücke im Nachwuchsbereich in den Flintendisziplinen geschlossen worden. „Dies ist den intensiven Bemühungen unser Trainerin Katarina Bechtel und der Unterstützung durch die Trainer Jürgen Raabe und Frank Günther zu verdanken."
 
Zum hochkarätig besetzten Juniorenweltcup in Suhl konnten sich Paul Butterer (Skeet) und Michelle Seiler (Trap) gut in Szene setzen. Beide erzielten auch sehr ansprechende Ergebnisse zum internationalen Wettkampf in Finnland. Der Lohn sind die Nominierungen in den Nationalkader in ihren Disziplinen. Bei den Deutschen Meisterschaften schnitten die Schützen des Fördervereins SSZ so gut ab wie lange nicht. Auch bei den Landesmeisterschaften wurden viele Erfolge eingefahren.
 
Bei dem Olympischen Spiele in Rio de Janeiro klafften Wunsch und Realität allerdings auseinander. Die Spiele mussten ohne Beteiligung der Schützen vom Suhler Förderverein SSZ stattfinden. „Nachdem Skeet- Schützin Nadine Messerschmidt mit viel Pech ihre Fahrkarte abgeben
 
musste, scheiterte Christiane Göhring (Trap) knapp an der Qualifikation", resümiert der Präsident.
 
Vereinsbotschafter: Gißke
 
Doch nicht nur den Schützen gebührt Dank und Anerkennung, sondern auch ihren Trainern, den Kampfrichtern, Organisatoren und Helfern. Ohne ihren Einsatz wäre vieles nicht möglich. Stellvertretend seien Rainer Leukefeld, Rolf Saft, Ordrud Schaller, Jürgen Randhage, Andreas Hähnel, Frank Günther, Jürgen Raabe und die Familie Hartleb genannt. Daneben ist Bodo Gißke nicht nur als Jurymitglied bei internationalen Veranstaltungen berufen, sondern auch beim Weltverband ISSF in ein Gremium gewählt worden, das die Geschicke des Flintensports weltweit lenkt und leitet. „Das ist eine besondere Ehre und Auszeichnung und für unseren Verein ein Aushängeschild", so Jänicke.
 
 
Für das Jahr 2017 hat der Verein einiges vor. So soll das Schießsportzentrum in seiner neuen Betreiberform - es wurde als GmbH gegründet ebenso unterstützt werden wie die Großveranstaltungen, die Suhl unter anderem mit der Junioren-Weltmeisterschaft ins Haus stehen. Zudem soll weiterhin viel Konzentration den Disziplingruppen Pistole und Flinte gelten, ohne dabei die Entwicklung im Gewehr-Bereich zu vernachlässigen.
 
Auch die Gewinnung von Nachwuchs insbesondere bei den Übungsleitern und Kampfrichtern behält Priorität. Damit sind einige der Aufgaben für das Präsidium skizziert. Das wird künftig ohne Ingeborg Apitzsch auskommen müssen, die seit Gründung des Vereins vor 23 Jahren für einen perfekten Haushalt mit ausreichend finanziellen Mitteln sorgte. Sie wolle das Feld nun jüngeren Mitgliedern überlassen. Auch Vizepräsident Heinrich Nenninger und Rechnungsprüfer Jürgen Raabe, die ebenfalls seit vielen Jahren im Präsidium mitarbeiten, stellten sich nicht wieder zur Wahl.
 
Das neue Präsidium sieht nun folgendermaßen aus: Präsident bleibt Rainer Jänicke. Die beiden Vizepräsidenten heißen Frank Haspel und Norbert Hertwig und Schatzmeister ist nun Michael Weitz, der bei der Sparkasse arbeitet und hier vor 25 Jahren von Ingeborg Apitzsch eingestellt wurde. Die Beisitzer sind: Rainer Leukefeld, Bodo Gißke, Detlef Keiner, Frank Günther, Andreas Hähnel und Thomas Hartleb.   

 
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