Mitgliederversammlung 2018 - Förderverein Schießsportzentrum Suhl e.V.

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Mitgliederversammlung 2018

 
Auch im 25. Jahr starke Nummer im Thüringer Schützenbund
 
Den Standort des Schießsportzentrums durch gute Leistungen der Sportler sichern
 
helfen – das war das Ziel, mit dem vor 25 Jahren der Förderverein SSZ
 
angetreten ist. Und das bleibt es auch weiterhin.
 
 
Von Heike Hüchtemann
 
 
Suhl – Der Förderverein Suhl Schießsportzentrum (SSZ) dürfte zu den wenigen
 
Vereinen gehören, die nicht unter Mitgliederschwund leiden. Im Gegenteil: Der Verein wächst. Waren hier vor zwei Jahren 305 Mitglieder registriert, sind es im Jahr 2017 bereits
 
326 gewesen. Und im gerade begonnenen Jahr 2018 habe es schon zehn weitere Anmeldungen gegeben, sagt Rainer Jänicke, der Präsident des Fördervereins während der jüngsten Mitgliederversammlung. Damit ist der Verein weiterhin der stärkste im Thüringer Schützenbund.
 
Das älteste Mitglied ist mit 90 Jahren Helmut Vierheilig und die jüngsten sind mit sieben Jahren Vinzenz Demel und Mike Schade. Auffällig ist auch die deutliche Präsenz männlicher Vereinsmitglieder. Unter den 326 Mitgliedern sind lediglich 54 Frauen und Mädchen.
 
Standort sichern
 
Dafür, dass das Schießsportzentrum weiterhin wichtige Säule des
 
Olympiastützpunktes Thüringen bleibt und dessen Standort in Suhl gesichert wird, ist der Förderverein vor nunmehr 25 Jahren angetreten. „Das schaffen wir am besten über die
 
top Leistungen, die jene Sportler bringen, die wir unterstützen“, so Jänicke. Die Bilanz für das vergangene Wettkampfjahr kann sich durchaus sehen lassen. So ist Marie Louis Meier(Trap) dritte beim Grand Prix im vergangenen Jahr in Suhl geworden. Sie hat auch die Goldmedaille bei den
 
Europameisterschaften der Junioren mit Weltrekord geholt. Auch mit der Mannschaft wurde sie Europameisterin. Valentina Umhöfer und Marie Kalix (beide Skeet) gewannen die Bronzemedaille in der Mannschaft bei der Junioren-EM. Michelle Seiler (Trap) belegte zudem einen dritten Platz beim Internationalen Wettkampf in Finnland. Bei den Deutschen Meisterschaften im vergangenen Jahr holte Maria Kalix (Skeet) bei den Juniorinnen den Titel. Zweite Plätze belegten: Marie Luise Meyer (Trap/Juniorinnen B), Marius John (Trap/Schüler), Michelle Seiler (Trap/Juniorinnen A),
 
Michelle Seiler, Marie Luise Meyer, Pauline Lindner (Trap /Damenklasse/Mannschaft. Das Besondere dabei ist, dass alle drei Juniorinnen sind und sich im Frauenbereich hervorragend in Szene gesetzt haben. Einen dritten Platz belegte Felix Raab (Skeet/Junioren). Die Liste der Erfolge ließe sich verlängern. Um 22 Goldmedaillen im Einzel und zehn in der Mannschaftswertung bei den Landesmeisterschaften beispielsweise.
Hier kommen 16 zweite Plätze sowie 11 dritte Plätze hinzu. „Dazukönnen wir die Sportler und Trainer nur beglückwünschen. Zugleich bedanken wir uns bei ihnen und vor allem auch bei den Eltern der jungen Schützen für ihr Engagement“, so Rainer Jänicke.
 
Unter dem großen Kader-Aufgebot des Fördervereins Schießsportzentrum Suhl gibt es mit Nadine Messerschmidt (Skeet), Vanessa Hauf (Skeet) und Christiane Göhring (Trap) drei hoffnungsvolle B-Kader.
Bei all den Erfolgen bleibt aber immer auch die Suche nach Trainern und Übungsleitern, insbesondere auch für die Gewehrdisziplinen. Denn hier kann der Förderverein derzeit keinen eigenen Nachwuchs heran ziehen, da schlichtweg Trainer fehlen und hoffnungsvolle Talente an die Südthüringer Schützenvereinigung verwiesen werden. Dieser Disziplin wieder einen besseren Stellenwert im Verein zu geben,
müsse ein Ziel für die Zukunft sein. Das ist ein Fazit aus der Mitgliederversammlung. Doch nicht nur das Training und die Wettkämpfe bestimmen das Vereinsleben, sondern auch traditionelle Veranstaltungen
wie das Weihnachtsschießen oder auch der Frühjahrsputz am Vereinsdomizil „Blechbüchse“.
 
Für dieses Jahr sind die Schwerpunkte klar abgesteckt worden. Dazu zählt unter anderem die Unterstützung der Schießsportzentrum GmbH bei der Ausrichtung nationaler sowie internationaler Wettkämpfe,
in diesem Jahr der große Junioren-Weltcup sowie die Deutschen Meisterschaften im Target-Sprint.
 
Auch dem Nachwuchsleistungssport als eine Voraussetzung der Standortsicherung gehört das Augenmerk des Fördervereins. Ebenso wie den beiden Disziplingruppen Pistole und Flinte, „ohne dabei aber die Entwicklung im Bereich Gewehr zu vernachlässigen“, wie der Vereinspräsident betont. Damit einher geht die Konzentration auf die Gewinnung und Qualifizierung von ehrenamtlichen Trainern, Übungsleitern und Kampfrichtern, um die nötige Man-Power für all die anstehenden Aufgaben zu haben. Neben der Manpower braucht es auch Geld, um all den Anforderungen gerecht werden zu können. Dass der SSZ-Förderverein seit Jahren auf soliden finanziellen Füßen steht, ist nicht nur der langjährigen Schatzmeisterin Ingeborg Apitzsch und ihrem Nachfolger Michael Weitz zu verdanken, sondern auch Spendern und Sponsoren.
Zu den treuesten zählt die Rhön-Rennsteig-Sparkasse, die auch in diesem Jahr 5000 Euro für die Nachwuchsarbeit überweist. Thomas Jahn, der Leiter der Suhler Filiale, versicherte den Mitgliedern, sein möglichstes zu tun, damit die Unterstützung seitens seines Hauses auch weiter gewährleistet wird.

 
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